Wegweiser

Wer schon zum zweiten oder gar dritten Mal auf meiner Website «AndreasTrogisch.de» gewesen ist, hat in letzter Zeit vielleicht einige kleine Unterschiede gemerkt. Das hat damit zu tun, dass zur regulären Website dieser Blog «AndreasTrogisch.de/blog» hinzugekommen ist, der nach und nach die Informationen der alten Seite schlucken wird.

Für eine Weile wird es dann so sein, dass nur noch die Bilderserien auf der alten Hauptseite sein werden, alles andere aber hier im Blog.

Beide Seiten sind miteinander verlinkt. Beim Anklicken wird aber die jeweils andere in einem neuen Fenster geöffnet.

Freundliche Worte

Mit der Ausstellung «Andreas Trogisch: Bis jetzt» wirft das Forum für Fotografie einen überwiegend retrospektiven Blick auf das fotografische Schaffen eines der vielseitigsten und subtilsten Vertreter der zeitgenössischen deutschen Fotografie. Präsentiert wird eine Auswahl von Fotografien, die in den letzten dreißig Jahren entstanden sind und den Werkserien «Replies», «Runway» und «Aphasia» entstammen, die alle auch als Fotobuch publiziert wurden. Hinzu gesellen sich neuere Stadtlandschaften (in Farbe) sowie eine Serie von Werken aus den letzten Jahren der DDR, die Trogisch unter dem Titel «Vineta» zusammengefasst hat und die bis Ende der Ausstellung ebenfalls als Fotobuch vorliegen wird. „Freundliche Worte“ weiterlesen

Breaking News!

Marienburger Straße, Berlin 1990. Aus der Serie «Vineta»
Marienburger Straße, Berlin 1990. Aus der Serie «Vineta»

Letzte Woche erhielt ich einen Telefonanruf aus Köln: Das Forum für Fotografie möchte mit mir eine Personalausstellung veranstalten – und das ganz fix. Am 16. April soll schon Eröffnung sein; ich habe so schnell zugesagt, dass noch nicht einmal die Pressearbeit angelaufen ist (falls jetzt jemand sofort losgoogelt).

Gezeigt werden unter dem (vorläufigen) Titel «Bis jetzt» 5 Werkgruppen, die sich zum größten Teil an meinen letzten Büchern orientieren, aber auch Nagelneues.

 

Ur-Bilder

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Hennigsdorf, 1986

Ich glaube, dass Künstler im allgemeinen immer eine Art «Urszene» (nicht zwingend im Freudschen Sinne) haben, an der sie sich zeitlebens abarbeiten.
Wenn ich mich auf die Suche nach den Ur-Bildern in meiner Biografie mache, dann sehe ich zweierlei: Das Grün der brandenburgischen Landschaft, alte Klinkergebäude unter Kastanien im Sommer, so wie Christa Wolf schreibt: grüngolden ist die Farbe der Erinnerung. „Ur-Bilder“ weiterlesen

Runway …

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… enthält nichts als die Reproduktion eines Streifens der sogenannten «centre line» der Start- und Landebahn 09R/27L des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Der 30 m lange Streifen ist vollständig wiedergegeben und entfaltet in seinem Detailreichtum eine ganz eigene Faszination. Eine Tour durch das Buch gibt es hier und einen Blick in das beiliegende Faltblatt hier.
«A crazy, great, consistent, minimalistic masterpiece.» – Josef Chladek „Runway …“ weiterlesen

‹City Shapes› in Wien


Am 3. September wurde in der Anzenberger Gallery in Wien die Ausstellung «City Shakes» von Phillip Jones und Andreas Trogisch eröffnet. Von Andreas Trogisch sind die in den letzten zwei Jahren entstandenen großformatigen Motive aus der Serie «Runway/Signs» zu sehen, die Landebahnmarkierungen des ehemaligen Flughafens Tempelhof unverzerrt und in höchster Detailgenauigkeit wiedergeben sowie eine Reihe von Bildern aus den Publikationen «Asphalt» und «Replies». „‹City Shapes› in Wien“ weiterlesen

Ein Tag in alle Ewigkeit

Anfang 2012 erschien «im Netz» ein Aufruf an alle Fotografen weltweit, ihr persönliches Umfeld am 5. Mai 2012 zu dokumentieren. Da an diesem Tag der Künstler und Musiker Bob Rutman seinen 81. Geburtstag mit einem Konzert Kunsthaus Bethanien gefeiert hat, habe ich die Bilder von diesem Ereignis eingereicht.  Zusammen mit allen anderen weltweit an diesem Tag aufgenommenen wurden sie 2013 in einer schwedischen Kupfermine eingelagert.

Nachdem das also schon mal für die Ewigkeit sichergestellt ist, wurde allerdings die Web-Domain des Ausrichters der Fotoaktion (aday.org) im Jahr 2017 zu einem Portal für Online-Kasinos, so wie es vor 2011 dort eine Jobbörse gab – soviel zur Ewigkeit des Internets. Vielen Dank an die Wayback Machine, ohne  die ich doch ziemlich ratlos gekuckt hätte.

Bob Rutman an seinem 81. Geburtstag am 5. Mai 2012 im Kunsthaus Bethanien