Hier wird angebaut!

Da ich bemerkt habe, dass mein Blog im Rest der Welt noch viel beliebter ist als in Deutschland, habe ich mich entschlossen, auch eine englische Version der Inhalte anzubieten. Es wird allerdings eine Weile dauern, bis alles auch in englisch verfügbar ist. Bis dahin muss man sich eben die Bilder ansehen und sich selbst dabei was denken.

Save the date

Große Dinge erscheinen am Horizont: Nichts Geringeres als die Erschaffung der Welt beginnt am 4. November um 19 Uhr in der Galerie Franzkowiak … be prepared!

Pünktlich zum Ausstellungsbeginn erscheint mein neues Buch, an dem ich über zwei Jahre lang getüftelt habe – deutlich länger, als die Genesis gedauert haben soll, um die es im Buch geht.

«Sauver le corps» jetzt in Berlin!

Temporär geschlossene Imbissbuden in Berlin im Frühjahr 2021

Nach ihrer ersten Station in Arles wird die Gruppenausstellung «Sauver le corps» ab 14. Oktober im Institut Français Berlin zu sehen sein! Morgen startet der Aufbau; Eröffnung wird am 13. 10. sein.
Beteiligt sind Mitglieder der Fotografengruppen Paris›Berlin fotogroup und LesAssociés: Holger Biermann, Chiara Dazi, Alexandre Dupeyron, Anton Roland Laub, Élie Monferier, Joël Peyrou, Olivier Panier des Touches, Sebastian Rosenberg, Renko Recke, Torsten Schumann, Andreas Trogisch und Barbara Wolff.
Zentrales Thema ist das Lebensgefühl in der Pandemie: Eine Bilanz nach fast zwei Jahren Covid-19, beobachtet unter anderem in Frankreich, Deutschland und China.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Christel Boget und Eva Gravayat.

Sauver le Corps
Institut Français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

14. Oktober–13. November
Mo–Fr: 14–18 Uhr Sa: 11–15 Uhr
Eintritt frei
Vernissage am 13. 10. um 19 Uhr mit Filmvorfürung
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bleibt Pflicht.

Bob Rutman

Bob Rutman bei verschiedenen Konzerten und Ausstellungseröffnungen zwischen 2012 und 2014

Als ich in den siebzigern Rock over Rias hörte, lernte ich dort erstaunt, dass es außer dem Elvis, den ich kannte, auch noch einen viel besseren (nämlich Elvis Costello) gab. Jahrzehnte später lernte ich nach dem bekannten den richtigen Bob kennen: Bob Rutman, der leider am 1. Juni in Berlin gestorben ist. Ich bin ihm immer wieder mal bei Konzerten und Ausstellungseröffnungen über den Weg gelaufen; jedesmal hat er neu und interessiert gefragt, wer ich bin. Ich wünschte, ich hätte ihn dreißig Jahre früher getroffen. Das nächste Mal sehen wir uns also am 7. Juli auf seiner Beerdigung auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof.

Dorotheenstädtischer Friedhof, 7. Juli 2021

Live in Arles: «Sauver le Corps» in der Fondation Manuel Rivera-Ortiz

Berlin 2021

«Zu heute (morgen auch)»: Auf den esten Blick scheint Corona unser aller alltägliches Leben zu entschleunigen. Es lädt die Privilegierten unter uns zu mehr Kontemplation ein und es verlangsamt das Wirtschafts- und Kulturleben. Gleichzeitig werden auch Prozesse beschleunigt, wie zum Beispiel die Vergrößerung der gesellschaftlichen Unterschiede, oder, weniger neutral ausgedrückt, der sozialen Spaltung. Das sieht man an der Gentrifizierung, die in Berlin unvermindert im Gang ist und dessen sichtbarer Ausdruck die Baustellen sind, die trotz erster, zweiter und dritter Welle weiterarbeiten, als gäbe es keine Pandemie. „Live in Arles: «Sauver le Corps» in der Fondation Manuel Rivera-Ortiz“ weiterlesen

I am proud to announce …

… dass ich schon ab diesem Sommersemester (das im März beginnt) im regulären Studienprogramm der Ostkreuzschule für Fotografie unterrichten werde, und zwar im 3. und 4. Semester Grundlagen der Gestaltung.

Im Augenblick bin ich also damit beschäftigt, Bleistifte zu zernagen – am Ende soll ja ein gutes Programm rauskommen, nicht?

(Symbolbild: Seminar an der Chinesisch-Deutschen Kunstakademie, Hangzhou 2012. Foto: Pan Kai)