Maske/Stoff/ Auge /Stadt

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Ausstellungsansicht AUGE, Schoeler, Berlin
Motiv: Andreas Trogisch, 5 Bilder
Ausstellungsansicht AUGE, Schoeler, Berlin
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Ausstellungsansichten «Auge», Scholer.Berlin. Fotos: Oliver Möst/Schoeler.Berlin

Wilmersdorf, das bei mir zwanghaft (und wohl ungerechterweise) immer die Vervollständigung «Witwe» provoziert, hat einen temporären neuen Ausstellungsort, und zwar im ältesten Haus des Stadtteils. Das ist das sogenannte «Schölerschlösschen», das unter dem Namen «Schoeler.Berlin» eine Staffel von vier thematischen Ausstellungen zeigt, die vom Fotografen und Ausstellungsmacher Oliver Möst konzipiert wurden. Alle haben einen Bezug zur Geschichte des Hauses; im Falle der aktuellen, nach «Maske» und «Stoff» nun dritten Ausstellung mit dem Titel «Auge» ist es einer seiner früheren Eigentümer und Bewohner, der Augenarzt Dr. Schoeler.
«Auge» ist im Gegensatz zu den anderen Ausstellungen der Reihe eine reine Fotoausstellung, deren drei Beteiligte sich in sehr unterschiedlicher Weise mit unserer visuellen Realität auseinandersetzen.

Ausstellungsaufbau «Auge», Schoeler.Berlin. Interaktion von LED-Beleuchtung und Aufnahmeelektronik der Handykamera. Berlin 2019

Die Eröffnung war schon am 11. August, aber es wird am 21. Sptember auch eine Finissage geben mit einem Gespräch zwischen Oliver Möst und mir über das Machen von Fotobüchern. Anknüpfungspunkt wird dabei unser gemeinsamer Freund und Verleger Hannes Wanderer sein, in dessen Laden 25books wir uns kennengelernt haben und der im letzten September – wie man leider so sagen muss: viel zu früh – gestorben ist.

Weitere Veranstaltungen während der Ausstellungsdauer:
(Anmeldungen bitte unter: info@schoeler.berlin)

  • Schielen, eine audiovisuelle Installation mit Publikums-Interaktion
    von Steffi Weismann, am Freitag, dem 16. August von 19 bis 21 Uhr
  • Künstlergespräch mit Thomas Fißler und Edgar Zippel
    am Samstag, dem 31. August um 19 Uhr
  • Hunger, diskursive Werkstatt von Jole Wilcke mit Gästen,
    am Freitag, dem 6. September ab 19:30 Uhr
  • Darkbox Camera, Live Foto Aktion von und mit Thomas Nitz,
    am Samstag, dem 7. September von 14 bis 18 Uhr
  • Andreas Trogisch und Oliver Möst im Gespräch über Bücher,
    am Samstag, dem 21. September um 19:30,
    anschließend Finissage

Tagesspiegel, 16. September 2018

… mit Dank an Matthias Reichelt.

Nachrufe:
Expose Verlag (Hansgert Lambers)
taz, die tageszeitung (Jörg M. Colberg)
Freelens (Andreas Trogisch)
Perlentaucher (Peter Truschner)
oks.lab (Andreas Trogisch)
Wanderer Werbedruck (Jochen Wanderer)
Fotofeinkost (Martina Mettner)
Buchmarkt.de
Kunstforum
Deutschlandfunk Kultur
Neue Schule für Fotografie, Berlin
The PhotoBook Journal (Gerhard Clausing)
Grossformatfotografie
Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh)
Conscientious Photography (Jörg M. Colberg)
Der Tagesspiegel (Tatjana Wulfert)
Eikon (Matthias Reichert)
Paper News/Women’s Special (Mary Frey, Maren Mittenzwey)
Camera Austria (Maren Mittenzwey)
Photonews (D.B. + A.G.)

Das war’s dann …

Das Ende einer ganzen Kunstgattung, der Straßenfotografie, kam gerade  mit der Geschwindigkeit und Unabweisbarkeit einer Diesellok: Die (digitale) Fotografie von Menschen in der Öffentlichkeit wird in wenigen Tagen nicht mehr möglich sein ohne vorherige schriftliche Einwilligung der Abgebildeten. Das ist die für Fotografen wichtigste Auswirkung der neuen «Datenschutzgrundverordnung», die uns alle vor dem Mißbrauch unserer Daten schützen soll. Die Paranoia in Bezug auf das Fotografiertwerden, die in den letzten Jahren sowieso schon grassierte, erhält jetzt einen handfesten Hintergrund; mit Strafandrohung von bis zu 20 Millionen Euro.

Wahrscheinlich wird es aber nicht die Betreiber von Überwachungsanlagen – demnächst auch mit Gesichtserkennung – treffen, sondern irgendeinen ahnungslosen Amateur, der mit dieser Art Fotografie sein Geld verbraucht (denn verdienen ließ sich auf diese Weise wohl noch nie welches).

Die Auswirkungen des Gesetzes werden hier beschrieben, wo auch darauf hingewiesen wird, dass unsere Bundesregierung ausdrücklich nicht tätig werden wollte, um Rechtssicherheit zum Schutz der Meinungs- und Kunstfreiheit zu schaffen.

Update (8.5.2018): Wie der Berufsverband der Freien Fotografen und Filmgestalter (BFF) in einer Mitteilung schreibt, soll das sogenannte Kunstfreiheitsgesetz, das diesen Bereich bisher geregelt hat, weiterhin angewendet werden und nicht von der neuen Richtlinie verdrängt werden. Dazu zitiert die Verbandsjustiziarin eine Auskunft des Bundesheimatmuseums, pardon, des «Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat».

Die 100ste Ausstellung bei Axel Obiger!

… nein, nicht meine, sondern die 100ste Ausstellung in der Galerie Axel Obiger wird morgen heute wurde – am Freitag, dem 13. April – in der Brunnenstraße 29 eröffnet – mit Arbeiten von über 200 (!) Künstlern, von denen einer ich bin (im Bild links oben, in der Liste irgendwo gegen Ende):

Matthäus Thoma, Christiane Ensslen, Sabine Fassl, Jörn Gerstenberg, Jürgen Kisch, Dirk Krecker, Michael Kutschbach, Katrin Plavcak, Katja Sonnewend, Gereon Krebber, Harriet Groß, Susanne Ring, Thomas Bachler, Laure Bertin, Oliver Möst, Bettina Cohnen, Bruno Dorn, Sylvia Henrich, Sabine Hornig, Veronika Kellndorfer, Andreas Koch, Maria Kozhanova, „Die 100ste Ausstellung bei Axel Obiger!“ weiterlesen

Lebensszenen No. 2!

Nachdem die Ausstellung «Lebensszenen – Scenes de Vie» im Juli in Arles gezeigt wurde, kommt sie jetzt nach Berlin in die Galerie Franzkowiak. Die hiesige Schau umfasst Bilder von Holger Biermann, Hannah Goldstein, Léon Herschtritt, Manfred Paul, Angelika Platen und mir.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Christel Boget, Elfi Rückert, Marc Barbey und Marc Franzkowiak und ist eine Kooperation zwischen der ParisBerlin>fotogroup, der Collection Regard und der Galerie Franzkowiak.

Lebensszenen 2
Galerie Franzkowiak
7.10.–3.11.2017
Friedrichstadt-Passagen, Quartier 207
(Untergeschoss der Galeries Lafayette)
Friedrichstraße 76-78
10117 Berlin

Eröffnung: 6.10.2017, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag–Samstag 14–18 Uhr

Die nächste Ausstellung …

… wird in Holland sein, in der Galerie Wouter van Leeuwen. Amsterdam-mäßig kompakt, aber mit hervorragendem Programm, zu dem ich von jetzt an beitragen darf. Es werden Bilder aus dem Buch «Replies» zu sehen sein. Wer zufällig in der Nähe sein sollte, ist herzlich eingeladen!

Eröffnung: 3. September 2016 (Uhrzeit wird noch bekanntgegeben)
Galerie Wouter van Leeuwen, Hazenstraat 27, Amsterdam

Wegweiser

Wer schon zum zweiten oder gar dritten Mal auf meiner Website «AndreasTrogisch.de» gewesen ist, hat in letzter Zeit vielleicht einige kleine Unterschiede gemerkt. Das hat damit zu tun, dass zur regulären Website dieser Blog «AndreasTrogisch.de/blog» hinzugekommen ist, der nach und nach die Informationen der alten Seite schlucken wird.

Für eine Weile wird es dann so sein, dass nur noch die Bilderserien auf der alten Hauptseite sein werden, alles andere aber hier im Blog.

Beide Seiten sind miteinander verlinkt. Beim Anklicken wird aber die jeweils andere in einem neuen Fenster geöffnet.