Tagesspiegel, 16. September 2018

… mit Dank an Matthias Reichelt.

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Das war’s dann …

Das Ende einer ganzen Kunstgattung, der Straßenfotografie, kam gerade  mit der Geschwindigkeit und Unabweisbarkeit einer Diesellok: Die (digitale) Fotografie von Menschen in der Öffentlichkeit wird in wenigen Tagen nicht mehr möglich sein ohne vorherige schriftliche Einwilligung der Abgebildeten. Das ist die für Fotografen wichtigste Auswirkung der neuen «Datenschutzgrundverordnung», die uns alle vor dem Mißbrauch unserer Daten schützen soll. Die Paranoia in Bezug auf das Fotografiertwerden, die in den letzten Jahren sowieso schon grassierte, erhält jetzt einen handfesten Hintergrund; mit Strafandrohung von bis zu 20 Millionen Euro.

Wahrscheinlich wird es aber nicht die Betreiber von Überwachungsanlagen – demnächst auch mit Gesichtserkennung – treffen, sondern irgendeinen ahnungslosen Amateur, der mit dieser Art Fotografie sein Geld verbraucht (denn verdienen ließ sich auf diese Weise wohl noch nie welches).

Die Auswirkungen des Gesetzes werden hier beschrieben, wo auch darauf hingewiesen wird, dass unsere Bundesregierung ausdrücklich nicht tätig werden wollte, um Rechtssicherheit zum Schutz der Meinungs- und Kunstfreiheit zu schaffen.

Update (8.5.2018): Wie der Berufsverband der Freien Fotografen und Filmgestalter (BFF) in einer Mitteilung schreibt, soll das sogenannte Kunstfreiheitsgesetz, das diesen Bereich bisher geregelt hat, weiterhin angewendet werden und nicht von der neuen Richtlinie verdrängt werden. Dazu zitiert die Verbandsjustiziarin eine Auskunft des Bundesheimatmuseums, pardon, des «Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat».

Die 100ste Ausstellung bei Axel Obiger!

… nein, nicht meine, sondern die 100ste Ausstellung in der Galerie Axel Obiger wird morgen heute wurde – am Freitag, dem 13. April – in der Brunnenstraße 29 eröffnet – mit Arbeiten von über 200 (!) Künstlern, von denen einer ich bin (im Bild links oben, in der Liste irgendwo gegen Ende):

Matthäus Thoma, Christiane Ensslen, Sabine Fassl, Jörn Gerstenberg, Jürgen Kisch, Dirk Krecker, Michael Kutschbach, Katrin Plavcak, Katja Sonnewend, Gereon Krebber, Harriet Groß, Susanne Ring, Thomas Bachler, Laure Bertin, Oliver Möst, Bettina Cohnen, Bruno Dorn, Sylvia Henrich, Sabine Hornig, Veronika Kellndorfer, Andreas Koch, Maria Kozhanova, „Die 100ste Ausstellung bei Axel Obiger!“ weiterlesen

Lebensszenen No. 2!

Nachdem die Ausstellung «Lebensszenen – Scenes de Vie» im Juli in Arles gezeigt wurde, kommt sie jetzt nach Berlin in die Galerie Franzkowiak. Die hiesige Schau umfasst Bilder von Holger Biermann, Hannah Goldstein, Léon Herschtritt, Manfred Paul, Angelika Platen und mir.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Christel Boget, Elfi Rückert, Marc Barbey und Marc Franzkowiak und ist eine Kooperation zwischen der ParisBerlin>fotogroup, der Collection Regard und der Galerie Franzkowiak.

Lebensszenen 2
Galerie Franzkowiak
7.10.–3.11.2017
Friedrichstadt-Passagen, Quartier 207
(Untergeschoss der Galeries Lafayette)
Friedrichstraße 76-78
10117 Berlin

Eröffnung: 6.10.2017, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag–Samstag 14–18 Uhr

Die nächste Ausstellung …

… wird in Holland sein, in der Galerie Wouter van Leeuwen. Amsterdam-mäßig kompakt, aber mit hervorragendem Programm, zu dem ich von jetzt an beitragen darf. Es werden Bilder aus dem Buch «Replies» zu sehen sein. Wer zufällig in der Nähe sein sollte, ist herzlich eingeladen!

Eröffnung: 3. September 2016 (Uhrzeit wird noch bekanntgegeben)
Galerie Wouter van Leeuwen, Hazenstraat 27, Amsterdam

Wegweiser

Wer schon zum zweiten oder gar dritten Mal auf meiner Website «AndreasTrogisch.de» gewesen ist, hat in letzter Zeit vielleicht einige kleine Unterschiede gemerkt. Das hat damit zu tun, dass zur regulären Website dieser Blog «AndreasTrogisch.de/blog» hinzugekommen ist, der nach und nach die Informationen der alten Seite schlucken wird.

Für eine Weile wird es dann so sein, dass nur noch die Bilderserien auf der alten Hauptseite sein werden, alles andere aber hier im Blog.

Beide Seiten sind miteinander verlinkt. Beim Anklicken wird aber die jeweils andere in einem neuen Fenster geöffnet.

Breaking News!

Marienburger Straße, Berlin 1990. Aus der Serie «Vineta»
Marienburger Straße, Berlin 1990. Aus der Serie «Vineta»

Letzte Woche erhielt ich einen Telefonanruf aus Köln: Das Forum für Fotografie möchte mit mir eine Personalausstellung veranstalten – und das ganz fix. Am 16. April soll schon Eröffnung sein; ich habe so schnell zugesagt, dass noch nicht einmal die Pressearbeit angelaufen ist (falls jetzt jemand sofort losgoogelt).

Gezeigt werden unter dem (vorläufigen) Titel «Bis jetzt» 5 Werkgruppen, die sich zum größten Teil an meinen letzten Büchern orientieren, aber auch Nagelneues.