Preview Genesis

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Scholastiker:
«Wieviel Tage sind vergangen von Adams Zeiten bis auf diesen Tag?»
Till Eulenspiegel:
«Sieben Tage. Und wenn die herum sind, abermals sieben Tage.
Und wieder sieben. Und so weiter bis ans Ende der Welt.»*

Die Schöpfung nimmt Gestalt an: Das aktuelle Buch «Eight Days A Week» soll im Herbst erscheinen. Hier schon mal eine Preview.

Ich frage mich, warum Gott nicht die Chance genutzt hat, die Welt nach den ersten sieben Tagen wieder einzuschmelzen und sie am achten Tag einfach noch mal neu zu machen. Die erste Fassung war schon ganz ok, aber, ehrlich gesagt, auch noch ausbaufähig – gerade was die angebliche Krone (lat. corona) der Schöpfung betraf.
«Eight Days A Week» spielt die Schöpfung sieben plus eine Woche lang immer wieder neu durch und stellt dabei fest, dass sich nach der letzten Nacht immer noch eine neue Schöpfung einschleicht, nämlich die menschengemachte. Am Ende gibt es gar eine ganze Woche, die der Mensch selbst erschafft und beherrscht: die sechs Übergangstage des französischen Revolutionkalenders, die durch die dezimale Begradigung des Kalenders am Jahresende übrigblieben.
Das Buch enthält einen Text von Jenni Zylka, in dem sie über die Möglichkeit eines Zeitkontos nachdenkt.

Andreas Trogisch: Eight Days A Week
148 Seiten, 92 Bilder
24 × 30 cm, Japanische Klebebindung, englisch/deutsch
Mit einem Text von Jenni Zylka
Gestaltung: Troppo Design

* Aus dem Film «Till Eulenspiegel» nach einem Buch von Christa und Gerhard Wolf.