Fotobücher machen …

Von September bis Februar gebe ich ein Seminar zum Thema Fotobuch an der Ostkreuzschule für Fotografie. Es soll den Teilnehmern helfen, ihr eigenes Fotoprojekt in Form eines Buches zu realisieren. Die persönliche Betreuung der einzelnen Arbeiten wird ergänzt durch allgemeine Einführungen zum Medium Fotobuch, zu den Techniken des Druckens und Bindens und vor allem zu Editing und Gestaltung. Das Ziel ist das klare Formulieren eines künstlerischen Ausdrucks.

Zeitraum: September 2018 bis Februar 2019
Lehreinheiten: 10 Unterrichtstage bestehend aus je 4 Doppelstunden an zwei Samstagen im Monat

[SPACE] in den Deichtorhallen Hamburg

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Zur Triennale der Photographie Hamburg 2018 hat die Kuratorin Sabine Schnakenberg unter dem handlichen Titel «[SPACE] Street. Life. Photography/Street Photography aus sieben Jahrzehnten» etwa 320 Arbeiten von 52 Fotografen zusammengestellt, die sich seit den 1950er Jahren mit dem Leben in der Stadt auseinandergesetzt haben – mit den Menschen, den Räumen, der Öffentlichkeit und der Anonymität, der Bewegung, den Unfällen, den Zeichen und dem Material. Die Liste der Künstler reicht von Diane Arbus über Lee Friedlander und Stephen Shore bis zu Wolfgang Zurborn, und irgendwo gegen Ende steht – ich glaube es immer noch nicht richtig – zwischen Wolfgang Tillmans und Dougie Wallace auch mein Name. Ich durfte drei Zahlen aus der Serie der «Runway/Signs» vom ehemaligen Flughafen Tempelhof beisteuern. Zwar nur drei – aber dafür über 7 Quadratmeter groß! „[SPACE] in den Deichtorhallen Hamburg“ weiterlesen

Das war’s dann …

Das Ende einer ganzen Kunstgattung, der Straßenfotografie, kam gerade  mit der Geschwindigkeit und Unabweisbarkeit einer Diesellok: Die (digitale) Fotografie von Menschen in der Öffentlichkeit wird in wenigen Tagen nicht mehr möglich sein ohne vorherige schriftliche Einwilligung der Abgebildeten. Das ist die für Fotografen wichtigste Auswirkung der neuen «Datenschutzgrundverordnung», die uns alle vor dem Mißbrauch unserer Daten schützen soll. Die Paranoia in Bezug auf das Fotografiertwerden, die in den letzten Jahren sowieso schon grassierte, erhält jetzt einen handfesten Hintergrund; mit Strafandrohung von bis zu 20 Millionen Euro.

Wahrscheinlich wird es aber nicht die Betreiber von Überwachungsanlagen – demnächst auch mit Gesichtserkennung – treffen, sondern irgendeinen ahnungslosen Amateur, der mit dieser Art Fotografie sein Geld verbraucht (denn verdienen ließ sich auf diese Weise wohl noch nie welches).

Die Auswirkungen des Gesetzes werden hier beschrieben, wo auch darauf hingewiesen wird, dass unsere Bundesregierung ausdrücklich nicht tätig werden wollte, um Rechtssicherheit zum Schutz der Meinungs- und Kunstfreiheit zu schaffen.

Update (8.5.2018): Wie der Berufsverband der Freien Fotografen und Filmgestalter (BFF) in einer Mitteilung schreibt, soll das sogenannte Kunstfreiheitsgesetz, das diesen Bereich bisher geregelt hat, weiterhin angewendet werden und nicht von der neuen Richtlinie verdrängt werden. Dazu zitiert die Verbandsjustiziarin eine Auskunft des Bundesheimatmuseums, pardon, des «Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat».

«Raisonnator» – Betatester gesucht

Da ich – trotzdem ich nicht gesucht habe – kein Programm zum Verwalten meiner alten Original-Fotoabzüge («Vintage Prints») zur Hand hatte, habe ich mir einfach eins selber gebaut. Ziel (und Inspiration für den Namen «Raisonnator») ist ein sogenannter «Catalogue Raisonné», ein Verzeichnis aller existierenden Werke eines Künstlers. „«Raisonnator» – Betatester gesucht“ weiterlesen

Führung durch die Ausstellung «Vineta»

Passend zum grauen Wetter freuen sich die Galerieleiterin Barbara Esch Marowski und ich, am kommenden Sonntagnachmittag (30.10.2016) eine Führung durch meine Ausstellung von Schwarz-Weiss-Fotos anbieten zu können. Für die, die sie noch nicht gesehen haben, eine gute (fast) letzte Gelegenheit, die man einbetten kann in einen Herbstspaziergang mit Kaffee & Kuchen hinterher …
Die Ausstellung geht übrigens, anders als auf der Einladungskarte und möglicherweise noch anderswo angegeben, bis zum 6. November!