Axel Obiger …

… heißt der Galerist, dessen jeweils eigenes Portrait von Thomas Behling, Frank Diersch, Thorsten Futh, Katrin Hoffert, Nikola Irmer, Thierry Perriard, Oliver Möst, Christoph Roßner, Hans-Peter Stark, Andreas Trogisch und Edgar Zippel gezeigt wird. Für die Dauer der Ausstellung ist der Zeichner und Mundharmonikaspieler Kurt Wanski meine Verkörperung von Axel Obiger. „Axel Obiger …“ weiterlesen

«Raisonnator» – Betatester gesucht

Da ich – trotzdem ich nicht gesucht habe – kein Programm zum Verwalten meiner alten Original-Fotoabzüge («Vintage Prints») zur Hand hatte, habe ich mir einfach eins selber gebaut. Ziel (und Inspiration für den Namen «Raisonnator») ist ein sogenannter «Catalogue Raisonné», ein Verzeichnis aller existierenden Werke eines Künstlers. „«Raisonnator» – Betatester gesucht“ weiterlesen

Berlin nimmt Notiz

Nachdem die taz Berlin im Oktober schon einen kleinen Veranstaltungshinweis auf die Ausstellung gegeben hatte, bringt jetzt die kleine Ausgabe der Berliner Morgenpost einen großen – und das heißt: einen wirklich großen – Beitrag zum Buch Vineta: eine ganze Doppelseite mit vielen Bildern aus dem Buch. Vielleicht habe ich ja zu Unrecht noch nie eine Zeitung von der anderen Seite der Dutschke-Straße gekauft …

Berliner Morgenpost Kompakt vom 7.12.2016
Augenblick, Seite 16/17

Empfehlung

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Es pressiert nicht ganz so doll: Die Ausstellung geht bis zum 6. November, anders als im Text und leider auch auf der Einladungskarte der Galerie angegeben. But any promotion is good promotion!

«Vineta» in der Galerie im Tempelhof-Museum

Mein Beitrag zum Europäischen Monat der Fotografie: Die Ausstellung «Vineta» ist bis zum 6. November 2016 in der Galerie im Tempelhof Museum zu sehen.

„«Vineta» in der Galerie im Tempelhof-Museum“ weiterlesen

«Replies» in Amsterdam

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Bilder aus «Replies», «Asphalt» und eine «Runway»-Zahl sind in der Galerie Wouter van Leeuwen in Amsterdam noch bis zum 8. Oktober 2016 zu sehen.

Andreas Trogisch und Henk Tas

Wouter van Leeuwen

Fotos: Heike Grebin

Good Photonews

Peter Lindhorst hat in der aktuellen Ausgabe der Photonews eine Rezension zum Buch «Vineta» veröffentlicht, die mir und dem Verleger wie Musik in den Ohren klingt – nicht nur weil sie des Lobes voll ist, sondern auch, weil sie so schön geschrieben ist:

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Berlin 1985

Dieses Mädchen. Steht da und rührt sich nicht. Schaut mich unverwandt an, ich blicke zurück. Als ich ein «Hallo» rufe, erwidert es den Gruß nicht. Das Mädchen drückt sich in eine Ecke, in der unverputzte Mauern zusammenlaufen. Eine Lücke klafft in der Wand. Plötzlich gibt es mir mit seinem Blick zu erkennen, dass ich ihm folgen soll. Ich zwänge meinen Körper durch das Loch und taste ich mich im Dunklen vor. Das Mädchen bewegt sich so geschickt vorwärts, dass ich ihm kaum folgen kann. Als ich um eine Ecke stolpere, schallt mir Musik entgegen. Plötzlich stehe ich vor einem Ausgang, durch den Licht flutet. Beim Ausstieg sehe ich einen Mann mit bizarrem Kopfschmuck und Showmaster-Sonnenbrille, der  auf einer Parkbank sitzt und Mundharmonika spielt. „Good Photonews“ weiterlesen

Noch 12 Tage …

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In Riesenschritten nähert sich der Eröffnungstermin meiner Ausstellung in Amsterdam: Unter dem zusammenfassenden Titel «Replies» werden Bilder aus dem gleichnamigen Buch sowie Teile der Serien «Asphalt» und ein «Runway»-Bild gezeigt. Die Einladungskarte wurde von Irma Boom gestaltet!

Andreas Trogisch: Replies
Ausstellungseröffnung:
3. 9. 2016, 17-19 Uhr
Ausstellungsdauer: 4. 9.–8. 10. 2016
Galerie Wouter van Leeuwen
Hazenstraat 27
1016 SM Amsterdam

Die Serie «Replies»

Galerie Wouter van Leeuwen

Zufallsfund

Einen faszinierenden Erkenntnisgewinn brachte mir heute ein Facebook-Beitrag meines Freundes Frank Diersch, der auf eine Website aufmerksam machte, die dem Andenken von Kurt Wanski (1922–2012) gewidmet ist.

Mundharmonika spielen lernte Kurt Wanski 1928, im gleichen Jahr, in dem er anfing zu zeichnen. 1982, mit 72 Jahren, hatte er die erste Ausstellung mit seinen Zeichnungen, danach noch 16 weitere.

Seit Ende der 40er Jahre war er mit der malerischen Diagnose «Oligophrener mit dissozialen Tendenzen» ständiger Bewohner verschiedener psychiatrischer Kliniken, zuletzt des St. Josephs-Krankenhauses in Weissensee.

Als ich auf der Seite des Wanski-Archivs das Foto eines älteren Herrn mit Mundharmonika und zwei Armbanduhren sah, war mir sofort klar, dass das der gleiche ist, den ich 1985 in Friedrichshain fotografiert habe und dessen Porträt in meinem letzten Buch «Vineta» enthalten ist!