«Vineta» in der Galerie im Tempelhof-Museum

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Mein Beitrag zum Europäischen Monat der Fotografie: Die Ausstellung «Vineta» ist bis zum 6. November 2016 in der Galerie im Tempelhof Museum zu sehen.

«Andreas Trogisch, ausgebildet unter anderem bei Manfred Paul, zeigt uns in Porträts aus dem Jahr 1985 und in Stadtlandschaften von 1990 die Endzeit der DDR und lässt den Zeitgeist eines scheiternden politischen Systems spürbar werden. Er zeigt die Menschen in den Nischen, in denen sie sich eingerichtet haben und macht den Stadtraum in einer Transparenz erfahrbar, die den Blick weit zurück in die Vergangenheit freigibt.
Vielfältig sind die Gefühle, die die klassischen Schwarzweißfotografien auslösen und den Diskurs über das Wesen gesellschaftlicher Veränderungsprozesse herausfordern. Inhalt und Ästhetik sind dabei untrennbar verbunden. Der sensible Blick des Fotografen spiegelt die Fragilität der Situation in differenzierter Tonigkeit und ausgeprägter formalen Gestaltung.
Der Titel verweist auf die in der DDR verbreitete Sage von der legendären Stadt Vineta, die in der Ostsee untergegangen sein soll – sozusagen das Atlantis des Ostens. Die Vineter, ihrem eigenen Land fremd geworden, überhörten alle Warnungen. So riss die Sturmflut die Stadt hinab auf den Meeresgrund.» (Ankündigungstext)

Zur Ausstellung gibt es eine Führung mit der Kuratorin Barbara Esch Marowski und mir am Sonntag, dem 30. Oktober um 16 Uhr. Schöner Herbstausflug mit hinterher schön Kaffee und Kuchen irgendwo.

Andreas Trogisch: Vineta
Porträts 1985/Stadtlandschaften 1990
8.9.–6.11..2016
Galerie im Tempelhof Museum
Alt-Mariendorf 43
12107 Berlin